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Zwischenbilanz Personenmobilität 2020

21.04.2020

Die Publikation „Mobilität der Zukunft – Zwischenbilanz Personenmobilität 2020“ gibt einen Überblick über abgeschlossene bzw. laufende Forschungs- und Innovationsvorhaben. Mit dem Forschungsförderungsprogramm Mobilität der Zukunft (MdZ) unterstützt das BMK vielfältige innovative Lösungsansätze, die eine umfassende Mobilitätswende in der Personenmobilität ermöglichen. Bisher wurden im Programm MdZ, das verkehrs- und mobilitätsrelevante Herausforderungen adressiert, 111 FTI-Vorhaben mit 23 Millionen Euro und unterschiedlichen Projekten gefördert.

Personenmobilität innovativ gestalten

In der Strategie des Programms MdZ wurden anfangs thematische Schwerpunktsetzungen (strategische und operative Programmziele) definiert. Zur Umsetzung dieser im Themenfeld Personenmobilität wurden daraufhin fünf Interventionsprinzipien abgeleitet:

  • Nachhaltige Personenmobilität durch innovations- und transitionsorientierte Forschung unterstützen
  • Verfolgung eines umfassenden Innovationsansatzes und einer NutzerInnenorientierung
  • Verantwortungsvolle, (disziplin-)übergreifende und kollaborative Forschung fördern
  • Wissen erweitern – Innovationskraft und Lösungskompetenz österreichischer Akteure stärken
  • Fokussierung auf Forschungs- und Innovationsfelder

Den inhaltlichen Rahmen des Themenfelds bilden die drei Forschungs- und Innovationsfelder „Aktive Mobilität“, „Multimodale Lebensstile“ und „Gleichberechtigte Mobilität“. Diese schließen nahtlos aneinander an bzw. beinhalten auch Überschneidungsbereiche. Im Rahmen dieser drei Forschungs- und Innovationsfelder konnten dann sechs Themenkomplexe mit relevanten Forschungsfragen, -inhalten und spezifischen Zielprofilen als Schwerpunktsetzungen festgelegt werden:

  1. Bewegungs- und gesundheitsfördernde Nah- und Mikromobilität
  2. Neue Nutzungsparadigmen und suffizientes Verhalten
  3. Neue öffentlich nutzbare Mobilitätsangebote
  4. Grundlagen und digitale Planungswerkzeuge für vernetzte Mobilität
  5. Chancengleichheit und bedarfsgerechte Mobilität
  6. Transformation öffentlicher Mobilitätsräume

Anhand von Innovationspfaden, die in einem internen Workshop vom BMK und der AustriaTech ausgearbeitet wurden, wird eine inhaltliche Zusammenschau der Projekte entlang der Zeitachse ermöglicht. Die Projektinformationen bezüglich der Projektziele, der Wirkungen und der Umsetzung wurden von Mitarbeiterinnen der AustriaTech eingeholt und textlich aufbereitet. Für eine rasche inhaltliche Orientierung wurden die einzelnen Projekte dann zu einer der drei Kategorien „Angebotsinnovationen“, „Verhaltensinnovationen“ oder „Planungsinnovationen“ zugeordnet. Das Ziel dabei war es, die Entwicklung in bestimmten Themengebieten (innerhalb der Personenmobilität) aufzuzeigen.

(Urbane) Mobilitätslabore

Im Rahmen des Programms MdZ wurde vom BMK mit der Mobilitätslaborinitiative der Aufbau und Betrieb von sechs neuartigen Innovationsökosystemen initiiert. In einem laborübergreifenden Lern- und Austauschprozess werden mit Unterstützung der AustriaTech Synergien zwischen den daraus resultierenden Reallaboren genutzt sowie eine Kompetenzbasis zu experimentellen Umgebungen im Mobilitätskontext geschaffen. Die angebotenen Dienstleistungen der Mobilitätslabore umfassen Tätigkeiten im Bereich der Stimulierung, Initiierung, Begleitung, Vernetzung und Umsetzung. Die Labore haben entsprechend der spezifischen lokalen/regionalen Herausforderungen, Möglichkeiten und ihrer Schwerpunktsetzungen unterschiedliche charakteristische Aktivitäten- und Wirkungsprofile entwickelt. Was allen Mobilitätslaboren aber gemein ist, ist die Integration der relevanten Policy-Ebene, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und potenzieller NutzerInnen neuer Mobilitätslösungen sowie die starke Einbindung der nationalen MdZ-Programmforschung.

Einen Überblick über abgeschlossene bzw. laufende Forschungs- und Innovationsvorhaben finden Sie in der Broschüre „Mobilität der Zukunft – Zwischenbilanz Personenmobilität 2020“.

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