News
© Shutterstock
AustriaTech AustriaTech auf Facebook AustriaTech auf Twitter AustriaTech auf LinkedIn AustriaTech auf Xing AustriaTech auf YouTube

Groningen: auf dem Weg zur Smart Cycling City

13.06.2019

#mobilityworldwide

Am 17. und 18. Juni 2019 findet in Groningen (Niederlande) die jährliche europäische Konferenz zu „Sustainable Urban Mobility Plans“ (SUMP) statt. Im Fokus der zweitägigen Veranstaltung stehen Strategien, wie Städte im Rahmen eines SUMPs in Zukunft begehbarer und fahrradfreundlicher geplant werden können. Neben dem Erfahrungsaustausch zwischen PlanerInnen, WissenschaftlerInnen und politischen EntscheidungsträgerInnen steht dabei die Vorstellung der neuen SUMP-Richtlinien im Vordergrund. Auch AustriaTech wird sich an der Veranstaltung beteiligen und einen Einblick in die aktuellen Entwicklungen der Urbanen Mobilitätslabore (UML) geben. Es soll aufgezeigt werden, wie die Mobilitätslabore als Unterstützungsstrukturen zu innovativer Mobilität in Städten, Experimentierräumen und zur Entwicklung neuer Governance-Formen beitragen können.

Wussten Sie schon…?

Mit radikalen Maßnahmen wurden in den 1970er Jahren in Groningen die ersten Schritte zu einer nachhaltigen Verkehrsinfrastruktur gesetzt. FußgängerInnen und RadfahrerInnen stehen seither im Zentrum der Planungen. Im Jahr 2019, also rund 50 Jahre später, zählt das Fahrrad zu den beliebtesten und vor allem auch zu den schnellsten Fortbewegungsmitteln in der rund 225.000-köpfigen Kleinstadt. Mit Fahrradbrücken, Fahrradtunnel und bewachten Fahrradabstellplätzen wurden in den letzten Jahrzehnten viele Maßnahmen zur Verbesserung der nachhaltigen und aktiven Mobilitätsangebote gesetzt. Um dem prognostizierten Bevölkerungswachstum der nächsten Jahre Stand halten zu können und die Qualität der Fahrradinfrastruktur beibehalten zu können, werden nun innovative Mobilitätslösungen entwickelt. Laut der „Cycling Strategy“ der Stadt sollen zukünftig neue Technologien eingesetzt werden, um Groningen zu einer sogenannten „Smart Cycling City“ zu transformieren. Beispielsweise könnte geothermische Energie genutzt werden, um höherrangige Radrouten im Winter zu beheizen und somit frei von Schnee und Eis zu halten. Außerdem könnten Verkehrslichtsignalanlagen mit Regensensoren ausgestattet werden und so programmiert werden, dass FahrradfahrerInnen bei Schlechtwetter Vorrang gegeben werden würde.

Wussten Sie außerdem, dass…?

…Groningen im Jahr 2014 zur „Worlds Cycling City“ ausgezeichnet wurde?

…es in den Niederlanden mit „OV-fiets“ ein landesweites Bike-Sharing-System gibt?

…zwei Drittel aller Wege in Groningen mit dem Fahrrad zurückgelegt werden?

 

Eckdaten zur 6th SUMP Conference in Groningen:

Wann? 17. und 18. Juni 2019

Wo? De Oosterpoort, Trompsingel 27, 9724 DA Groningen, Niederlande

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos.

 

Verfolgen Sie alle Social Media Aktivitäten zur 6th SUMP unter folgendem Hashtag: #SUMP2019

Diese Seite verwendet Cookies, um Ihre Benutzererfahrung zu verbessern. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Bitte lesen Sie unsere Datenschutzerklärung um mehr zu erfahren, wie wir Cookies verwenden und wie Sie diese verwalten können.