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Elektro-Autos zuhause laden – einfach und netzfreundlich

27.05.2019

Der Bedarf an Heimladestationen für E-Autos in Wohnanlagen steigt an. Wie die Zahl der E-Autos in den nächsten Jahren steigen wird, welche Varianten für die Nachrüstung sich bieten und welche rechtlichen Anpassungen dafür notwendig sind, zeigt die aktuelle Publikation der Austria Tech „Mobility Explored: Elektro-Autos zuhause laden“.

Besonders in dicht verbauten Stadtgebieten mit verkehrsbelasteten Straßen leidet die Luftqualität unter Autos, besser gesagt den von Autos ausgestoßenen Emissionen. Um dem entgegenzuwirken wird der öffentliche Verkehr ausgebaut und an multimodalen Mobilitätsangeboten gearbeitet. Ein weiterer essenzieller Schritt ist der Umstieg auf emissionsfreie Fahrzeuge: E-Autos. Elektrofahrzeuge verursachen über ihren gesamten Lebenszyklus rund 80% weniger CO2 als Verbrenner und emittieren keine Schadstoffe.

Ein nicht zu verkennender Unterschied zwischen Verbrennern und E-Fahrzeugen ist das Tanken oder besser gesagt das Laden. E-Fahrzeuge fahren mit Strom und können nicht nur an Tankstellen und öffentlichen Ladestationen, sondern auch daheim geladen werden. Allerdings braucht es dazu die passenden Steckdosen. Laut AustriaTech-ExpertInnen wird der Bedarf an diesen Heimladestationen im nächsten Jahrzehnt massiv zunehmen: allein in Wien müssten bis 2030 pro Werktag durchschnittlich 60 neue Ladepunkte errichtet werden, um die zusätzlichen E-Autos laden zu können. Diese Zahl geht aus einem von AustriaTech entwickelten Hochlaufmodell hervor. Dieses Modell beschreibt ein Zielerreichungsszenario und schätzt ab, wie sich die Bestands- und Neuzulassungszahlen von E-PKW gemäß den nationalen und internationalen Klimazielen entwickeln müssen. Der Annahme nach müssen bis 2050 alle PKW in Österreich emissionsfrei sein.

Das Laden von E-Autos zuhause ist nicht nur die komfortabelste, sondern auch die günstigste Möglichkeit zu „tanken“. Dafür braucht es eine Ladeinfrastruktur in Wohngebäuden, die flexibel und geschickt mit den vorhandenen Netzkapazitäten und der volatilen Produktion von Strom aus erneuerbaren Energiequellen umgehen kann. Bei Neubauten muss (demnächst) jeder Stellplatz mit einer Wallbox oder zumindest einer Leerverrohrung ausgestattet werden. Gerade beim Nachrüsten von Ladestationen in Bestandswohnbauten kann auf verschiedene Varianten zurückgegriffen werden. Bei der Auswahl müssen Kriterien wie die Ladedauer, die technische Umsetzbarkeit oder die möglichen Abrechnungsmodelle abgewogen werden. Welche Varianten für Ladeinfrastruktur möglich sind und welche Anpassungen AustriaTech im Energie- und Wohnrecht vorschlägt, können Sie im Mobility Explored „Elektro-Autos zuhause laden“ nachlesen.

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