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AWARD – Automatisierte Mobilität für den Güterverkehr

22.01.2021

Automatisierte Mobilität hat auch für den Güterverkehr das Potenzial, diesen sicherer und effizienter zu machen. Konkret kann Automatisierung hier Möglichkeiten bieten, Herausforderungen wie dem Fahrermangel entgegenzuwirken und eine gleichmäßige Kapazitätsauslastung bei allen Wetterbedingungen zu unterstützen.

Am 19.1.2021 fand das Kickoff des Projekts „All Weather Autonomous Real logistics operations and Demonstrations“, kurz AWARD, mit 29 Partnern aus 12 Ländern statt. In den nächsten drei Jahren wird in vier sehr unterschiedlichen Anwendungsszenarien getestet, wie automatisierte Mobilität im Güterverkehr konkret eingesetzt werden kann und welche Rahmenbedingungen dafür noch geschaffen werden müssen.

Einer dieser Anwendungsfälle wird in Oberösterreich in Zusammenarbeit mit acht nationalen Partnern getestet. Damit zeigt Österreich einmal mehr, welches Netzwerk und Know-how es im Bereich automatisierte Mobilität aufgebaut hat und wie diese Technologie in das Mobilitätssystem integriert werden kann. AustriaTech ist in AWARD involviert, um den österreichischen Anwendungsfall zu begleiten und bei der rechtlichen Machbarkeit zu unterstützen. „Durch die Teilnahme am Projekt können die Anforderungen aus dem konkreten Anwendungsfall mit den geltenden Rahmenbedingungen für die Tests in Österreich frühzeitig abgeglichen werden, um so möglichst rasch einen Lösungsweg zu erarbeiten. Hier können wir auch unsere Expertise als nationale Kontaktstelle für Automatisierte Mobilität einbringen.“, erklärt Wolfram Klar, Teamleiter Automatisierung und Verkehrssicherheit bei AustriaTech.

Automatisierten Güterverkehr unter realen Bedingungen testen

Die Demosite in Österreich wird einen kurzen Pendelverkehr zwischen einer Fabrik und einem Logistiklager umfassen, der auch öffentliche Straßen nutzt und komplett automatisiert erfolgen soll. Besonders spannend dabei ist, dass hier nicht nur die rechtlichen Rahmenbedingungen noch angepasst, sondern auch bestimmte technische Komponenten eigens implementiert werden müssen. So sollen zwei Ampeln an bisher ungeregelten Kreuzungen installiert werden, die direkt mit dem selbstfahrenden Transporter kommunizieren können. Das in dieser Demosite gewonnene Wissen soll zeigen, dass Lösungen dieser Art für Hub-Betreiber oder Flotten funktionieren und in komplexere Logistikabläufe integriert werden können.

Ein weiteres Ziel des Projekts ist es, gemeinsame Empfehlungen für die Politik zu erarbeiten, welche Rahmenbedingungen zur Regulierung und Steuerung zum Einsatz automatisierter Fahrzeuge in der Logistik erstellt werden müssen. Dies soll dazu beitragen das Potenzial zu nutzen, das sich durch Automatisierung im Güterverkehr ergibt. Um hier alle Interessensgruppen gut einzubinden, finden sich unter den Projektpartnern Vertreter von Fahrzeugproduzenten, Zulieferern, Flottenmanagement, Transportdienstleistern, Forschung, Beratung und Zertifizierungsbehörden. Darüber hinaus werden weitere Stakeholder in die Diskussionen eingebunden.

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