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Auf sicheren Straßen von A nach B: Griechenland setzt Zeichen

22.05.2019

Die halbjährlichen Technical Workshops, die im Rahmen des Projekts CROCODILE durchgeführt werden, machen diese Woche Halt in der zweitgrößten Stadt Griechenlands – in Thessaloniki. Ziel des Korridorprojekts CROCODILE ist es, innovative ITS-Lösungen zu implementieren, die den grenzüberschreitenden Personen- und Güterverkehr optimieren. Als Projektkoordinator nimmt AustriaTech dabei eine zentrale Rolle ein und stimmt sich laufend mit den Partnern aus den verschiedenen teilnehmenden Ländern ab. Im Fokus des Workshops am 22. und 23. Mai stehen grenzüberschreitende Verkehrsmanagementpläne sowie die Frage, wie sie zu einem funktionierenden länderübergreifenden Verkehrssystem beitragen können.

Wussten Sie schon…?

Mit rund einer Million EinwohnerInnen zählt Thessaloniki neben Athen zu einer der wichtigsten Metropolregionen Griechenlands. Es ist nicht nur ein bedeutendes wirtschaftliches, industrielles und politisches Zentrum, sondern stellt vor allem auch einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt dar. Die einzige Verbindung zwischen Thessaloniki und Athen führte lange Zeit über das Tempe-Tal, das aufgrund der vielen Serpentinen, den Höhenunterschieden und der engen Straßenführung zu den gefährlichsten Autostrecken Griechenlands zählte. Rund 11.000 Fahrzeuge passieren die Straße tagtäglich. Mit der Unterstützung des Kohäsionsfonds der Europäischen Union konnte jedoch ein Bauprojekt finanziert werden, das die hohe Zahl an Verkehrsunfällen deutlich reduzierte. Die gefährlichen Straßenabschnitte konnten durch drei neue Tunnel ersetzt werden und sind nun Teil des gesamteuropäischen TEN-T Netzwerks. Ein Hi-Tech-System und mehr als 400 Kameras sorgen für einen reibungslosen Ablauf in den bis zu sechs Kilometer langen Tunnel. So können Zwischenfälle wie Geisterfahrten oder Rauchentwicklung sofort identifiziert und an die Verkehrsmanagementzentrale rückgemeldet werden. Das durch die Wirtschaftskrise um sechs Jahre verzögerte Bauprojekt bringt final aber nicht nur eine Erhöhung der Verkehrssicherheit, sondern auch eine Zeitersparnis von 30 Minuten.

Wussten Sie außerdem, dass…

…erste Planungen zum Bau einer U-Bahn Linie in Thessaloniki bereits im Jahr 1980 begonnen wurden?

…bei den Bauarbeiten zum U-Bahn-Netz archäologische Entdeckungen aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. ausgegraben wurden?

…Thessaloniki die größte und wichtigste Hafenstadt Südosteuropas ist?

…dass der Anteil des öffentlichen Verkehrs am Modal Split in Thessaloniki rund 23% ausmacht?

 

Verfolgen Sie außerdem die Kanäle von CROCODILE und verpassen Sie kein Update zum Projekt:

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