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Industrie und Forschung beim Mobility Breakfast 2017

© AustriaTech

Schon zum sechsten Mal fand heuer im Rahmen der Alpbacher Technologiegespräche das Mobility Breakfast für StudentInnen statt. Eingeladen hatten, wie alljährlich, das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie und AustriaTech.

 

Im Anschluss an ein gemütliches Frühstück diskutierten mit den rund 50 Studierenden Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende & CTO von Infineon Technologies Austria, Christoph Krammer, Head Technology Control Contract Manufacturing von Magna Steyr, Christian Chimani, Head of Center for Low-Emission Transport, Austrian Institute of Technology und Christian Adelsberger, CEO und Founder des Start Up Parkbob GmbH. Im Zentrum der Diskussion standen Themen wie sich der Bedarf an Fachkräften im Mobilitätsumfeld innerhalb der nächsten Jahre entwickeln wird, welche Qualifikationen am stärksten nachgefragt werden, oder wie man erfolgreich ein Start up-Unternehmen aufbaut. In allen Diskussionsrunden wurde auch die Durchlässigkeit zwischen den Systemen Forschung und Industrie diskutiert.

 

Sabine Herlitschka zeigte sich beeindruckt von den vielfältigen Studienhintergründen, die von Umweltmanagement, Physik, Instrumentalpädagogik, bis zu den Menschenrechten reichten und suchte in den Gesprächen Anknüpfungspunkte zu Infineon.

 

Christoph Kammer betonte, wie wichtig in seiner Arbeit die Systemsicht ist. Was die Erwartungen an zukünftige ArbeitgeberInnen betraf, so fasste er sie unter dem Motto „fördern und fordern“ zusammen, dies umfasst für ihn ein gutes Betriebsklima ebenso wie Eigenverantwortung.

 

Mit Christian Chimani wurde sowohl spezifisch technologisch diskutiert, wie beispielsweise über die Zukunft der Batterie in Elektroautos und über Wasserstofftechnologie oder die zur Zukunft der Mobilität in Zusammenhang mit Digitalisierung. Andererseits standen auch zu Karrieremöglichkeiten im Zentrum.

 

Christian Adelsberger betonte, dass das gegenseitige Vertrauen zwischen ArbeitgerIn und ArbeitnehmerIn besonders wichtig ist. Vertrauen und Teamgeist sind seiner Meinung nach die stärksten Treiber für Innovationen in Unternehmen. Aus Sicht eines Start up ist Interdisziplinarität ein Muss. Auf die Frage, ob sich die Studierenden vorstellen können selber ein Start up zu gründen, antwortete rund ein Drittel mit Ja.

 

Nach den persönlichen Highlights der Veranstaltung befragt, antworteten die Studierenden beispielsweise, dass sie sehr beeindruckt von der offenen Kommunikation waren und von den Gesprächen auf Augenhöhe mit ExpertInnen aus Wirtschaft und Forschung und dass es eine coole Erfahrung ist, gesucht und gebraucht zu werden und interessant zu erfahren ist, worauf ArbeitgeberInnen besonderen Wert legen.

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