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Panel-Diskussion „Connected Mobility“ am werbeplanung.at SUMMIT 2017

© AustriaTech

Diese Woche fand in Schönbrunn der werbeplanung.at SUMMIT 2017 statt. Schwerpunkt der Veranstaltung ist Digitalisierung im Kontext von Werbung, Marketing, Medien und Kommunikation. Digitalisierung war auch das Thema eines Panels, zu dem unter anderem der Geschäftsführer von AustriaTech, Martin Russ, eingeladen war.

 

Unter dem Stichwort „Connected Mobility“ diskutierten Marc Boderke (Mercedes-Benz Österreich), Bernd Datler (ASFINAG), Michael Kieslinger (Fluidtime Data Services), Martin Russ (AustriaTech) und Christof Walter (SAP Deutschland) die Zukunft des vernetzten Fahrens. Moderiert wurde die Runde von Franz J. Sauer von motorblock.at und WIENER.

 

Die Automobilbranche im Wandel

Worüber sich alle Teilnehmer einig waren: Die Automobilbranche ist im Wandel. Wie genau die Zukunft der Mobilität aussehen wird, konnte nicht konkret beantwortet werden. Eins ist aber sicher – was es mehr denn je braucht, ist Zusammenarbeit. Diese Ansicht vertritt nicht nur Bernd Datler von der ASFINAG, der eine Zusammenarbeit von Infrastruktur und Fahrzeug im Fokus sieht. Durch ein erfolgreiches Ineinander-Greifen von Infrastruktur und individuellem Auto kann langfristig eine höhere Sicherheit für die FahrerInnen gewährleistet werden. Doch: „Es wird erst einmal schlechter werden, bevor es besser wird.“ Denn gerade in der nächsten Phase hin  zum automatisierten Verkehr – der Übergangsphase – gilt es, gelungene Rahmenbedingungen für den Mischverkehr zu finden. Auch Martin Russ von AustriaTech stimmt dem zu: „Ob automatisiert oder autonomes Fahren – für die Übergangszeit in den nächsten Jahren sind passende Rahmenbedingungen erforderlich.“

 

Auch Christof Walter schloss sich diesem Standpunkt an. Für ihn ist wichtig, dass die Anbieter von Mobilität gemeinsam auch den demografischen Wandel abbilden – dies gilt übrigens auch für Smart Cities. Mobilität muss bedürfnisgerecht und leistbar sein. Zwei sehr zentrale Begriffe in diesem Zusammenhang: „Connected und Shared!“.

 

Michael Kieslinger von Fluidtime ergänzte zum Thema Mischverkehr, dass es in Zukunft gilt, Technologien schneller und kleinräumiger auszuprobieren. Für eine gelungene Mobilität braucht es laut ihm drei Faktoren: NutzerInnen, Technik und kulturelle Veränderung.

 

Für Marc Boderke von Mercedes-Benz muss Technologie sexy sein und einen gewissen Mehrwert stiften (als Beispiel dafür wurden Navigationssysteme im Auto angeführt, die mittlerweile schon fast zur Standardausrüstung gehören). Doch auch hier hört man den Bedarf an Zusammenarbeit: nicht nur Hersteller und Infrastruktur sollen in Zukunft stärker kooperieren, sondern auch Technologiearbeiter.

 

Verbesserungsbedarf bei öffentlicher Wahrnehmung von automatisiertem Fahren

Als Abschlussfrage brachte der Moderator Franz J. Sauer den Stellenwert von automatisierten Fahren in der öffentlichen Wahrnehmung ein. Die Panel-Teilnehmer sollten aus der Sicht der KosumentInnen das Thema Automatisiertes Fahren beurteilen – von eins (vergleichbar mit einem VW-Käfer) bis zehn (automatisierter Verkehr).
Das Ergebnis ist ziemlich klar: 6 – 3 – 5 – 3 – 4.

 


Weitere Impressionen von der Panel-Diskussion zum Thema "Connected Mobility" finden Sie hier in unserer Fotogalerie.

 

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